Natürlich können Sie das! Nur sollten Sie gut vorbereitet sein und die wichtigsten Kriterien und Punkte beachten.

Kann ich meine Immobilie auch selber verkaufen?

Wir von ESDI Immobilien helfen vorzugsweise Eigentümern, welche aufgrund von räumlicher Distanz, Zeitmangel und auch fehlender Erfahrung den Verkauf Ihrer Immobilie in die Hände von Profis legen wollen.

Aber gerne unterstützen wir Sie auch mit Know How wenn Sie die Angelegenheit selber klären wollen. Folgende Punkte sollten Sie in jedem Falle beachten:


1. Den korrekten Preis ermitteln:

Jede Immobilie ist individuell; bei der Kalkulation des Preises kommen unterschiedliche Faktoren zusammen (schlechte Wahrnehmung = „unsere Immobilie ist die Schönste“ bis hin zu Fehlinterpretation von Berichten = „laut dem Marktkompass müssten doch mind. 2.000 €/qm hier möglich sein“); wichtig ist hier möglichst viele Informationen zu sammeln (Zu welchen Preisen werden vergleichbare Immobilien in der Mikrolage angeboten? Welche Verkäufe haben vor Kurzem auf der identische Straße oder in der selben Wohnanlage stattgefunden?) und Sie sollten ein möglichst neutralen Blick auf das eigene Betongold haben! Letztendlich bestimmt der Markt den Preis; sollten für Ihr Produkt wenig Kunden bereit sein einen guten Preis zu zahlen (schlechter Standort z.B. an Hauptstraße; kein Balkon, kleines Bad o.ä.), so kann dies auch von Durchschnittswerten für die Region abweichen; umgekehrt verhält es sich ebenfalls so. Wichtig ist auch, dass Sie einen Mindesterlös festlegen sollten, welcher Ihre Untergrenze darstellt. Hier packen Sie nochmal einen Verhandlungsrahmen von ca. 10% darauf, damit Sie – wie üblich bei Bestandsimmobilien – auch noch en wenig verhandeln können.

 

2. Die richtige Präsentation:

Das Auge ist mit! Auch beim Immobilienverkauf! Nachdem der Angebotspreis kalkuliert wurde, gilt es die Immobilie möglichst ansprechend vorzubereiten. Handyaufnahmen und nicht aufgeräumte Zimmer schrecken ebenso ab wie die Verwendung von alten Bildern bei Erwerb oder dem Bau der Immobilie. Versetzen Sie sich in den Kopf der Kunden. Was spricht Sie an; was wollen Sie sehen? Bereiten Sie mit Liebe vor; die Kaufinteressenten werden dies zu schätzen wissen!

 

3. Verfügbarkeit

Nun haben Sie das Angebot wie üblich auf eines der bekannten Portale (Immoscout, Immowelt) geschaltet; jetzt kann es passieren, dass Sie Zeuge eine Ansturms von Kontaktaufnahmen werden. Zu jeder Tageszeit und am Wochenende klingelt auf einmal das Telefon. Vorzugsweise Makler, welche gerne Ihr Objekt Ihren Kunden vorstellen wollen. Alle wollen besichtigen, möglichst gestern. Hier gilt es einen ruhigen Kopf zu wahren, erstmal einen Fahrplan aufzustellen und vorzuselektieren (Möchte ich deren Hilfe in Anspruch nehmen? Wann möchte ich den anfragenden Interessenten die Immobilie zeigen? Wie sieht meine bevorzugter Kunde aus? Hat der bereits in Vergangenheit für eine Immobilie schon eine gesicherte Finanzierung erhalten?) Viele Fragen, nehmen Sie sich hier bewusst Zeit und achten Sie auf gute Signale (langjährig Suchende; kürzlich eine Zuschlag nicht erhalten; möchten aus Eigenkapital kaufen, die Familie wohnt auf der Straße etc) und auch auf Ihr Bauchgefühl!

 

4. Verhandlung führen

Nach dem Besichtigungstermin hat sich ein Interessent für die Immobilie entschieden. Viele Verkäufer wissen nun aber nicht wie es weitergehen soll! Mach ich den ersten Schritt? Oder wirkt dies zu eher abschreckend? Der erste STEP ist die Preiseinigung; solange hier nicht Klarheit bei den Beteiligten herrscht, sollten keine Zugeständnisse gemacht werden! Fordern Sie aktiv den Gegenüber auf und stellen Sie sich dem Gespräch. Dies wirkt verbindlich und Sie sparen sich viel Zeit des Wartens. Nachdem die Preiseinigung erfolgt ist, gilt es die Finanzierbarkeit zu sichern. Geben Sie dem Interessenten ein Zeitfenster vor, in welcher er den Nachweis der Finanzierbarkeit liefert. Und lassen Sie sich den Kontoauszug und die Bankbestätigung ruhig aushändigen.

 

5. Notartermin

Der Preis ist vereinbart; die Finanzierung steht, jetzt wird es ernst! Suchen Sie gemeinsam ein Notariat Ihres Vertrauens und lassen Sie den Kaufvertragsentwurf aufsetzen. Hier gilt es sämtliche Details mit einfließen zu lassen. Was nicht im Kaufvertrag steht, gilt es später – im Falle einer Auseinandersetzung nach Veräußerung – zu beweisen. Achten Sie darauf und lassen Sie sich vom Notariat und oder einem Rechtsanwalt diesbezüglich bei Fragen und Unsicherheit beraten.

 

6. Übergabe

Es kommt der Tag, da wird der Kaufpreis fließen. Auf diesen Tag habe alle gewartet. Sollte die Immobilie vermietet sein, gilt es den Mieter zu informieren und die künftige Mietzahlung anzuzeigen sowie bei der Hausverwaltung vorzusprechen. Bei leerstehenden Häusern gilt es eine Übergabe mit den Käufern zu vereinbaren. Halten Sie hier die Zählerstände aller Medien fest sowie die Anzahl der übergebenen Schlüssel und nehmen Sie zur Sicherheit noch einen Bekannten mit; dieser kann im Zweifelsfalle später als Zeuge die ordentliche Übergabe bestätigen


Wenn Sie die o.g. Punkte beachten und Sie vor allem die notwendige Zeit haben, dann lassen Sie sich gerne auf den Immobilienverkauf ein. Learning bei Doing ist hier das Credo und es kann unwahrscheinlich Spaß machen seine Immobilien zu verkaufen. Sie lernen neue Leute kennen, setzen sich mit dem Markt auseinander und finden einen würdigen Nachfolger für Ihre Immobilie.

Sollten Sie dies aus diversen Gründen dennoch lieber einen Profi überlassen wollen, kommen Sie auf uns zu. Wir übernehmen das mit Leidenschaft für Sie!